Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht.

Letztes Feedback

Meta





 

Meine letzte OP/Bauchstraffung mit T-Schnitt

Am Montag, den 08.09.2014, war ich morgens um kurz nach sechs Uhr im Krankenhaus. Aufgeregt war ich diesmal gar nicht so sehr, ich hatte auch gut geschlafen. Ich wurde gleich in mein Zimmer gebracht. Ich war etwas Enttäuscht das ich dieses mal nicht allein und nicht am Fenster liegen konnte. Um kurz vor sieben kam mein Arzt zum anzeichnen. Das sah wieder sehr „lustig“ aus. Vor allem wurde mir da bewusst, wie viel weggenommen werden konnte. Vor dem anmalen dachte ich noch, es sei weniger Haut die weg kommt!Natürlich war mir das recht, was weg ist ist weg ;-)

Es ging dieses mal alles recht schnell. Ich musste nicht lange im Vorraum warten. Auch im OP Saal ging es recht schnell. Ich wurde dieses mal spät wach im Aufwachraum. Und ich wunderte mich das ich nicht, wie die anderen male davor, gleich auf die Station gebracht wurde. Die Schwester lief hin und her, sprach mit einem Arzt an meinem Bett und ich wusste gar nicht warum (das machte mich schon nervös).Ich fühlte mich eigentlich nicht besonders schlecht. Sie sagte dann, das ich noch da bleiben müsse, weil meine Werte so schlecht und meine Körpertemperatur so niedrig sei. Also wartete ich, irgendwann wurde ich dann auf die Station gebracht.

Kurze Zeit danach wurde mir schwindelig und schlecht, ich bekam Schweißausbrüche, ich fühlte mich total „platt“. Die Schwester kam.Sie sagte ich sei total bleich im Gesicht. Mein Blutdruck war auf 60:40 gesunken.Ich bekam ein Aufbaumittel und ein Arzt kam und nahm mir Blut ab. Kurz darauf kam er zurück und teilte mir mit das mein Hämoglobinwert in einem sehr kritischen Bereich läge. Normalwert sei hier um die 12-15 und ich hatte 6,1.Da Hämoglobin der Sauerstoffträger im Blut ist, bedeutet das Vorliegen einer Blutarmut mehr oder weniger starken Mangel an Sauerstoffträgern und damit Mangel an Sauerstoff dort, wo er am meisten gebraucht wird, im Gehirn, in der Muskulatur und im Herzen. Ein Wert unter 6 ist lebensbedrohlich. Ich bekam zwei Bluttransfusionen an diesem Abend.Das hat mir wirklich etwas "Angst" gemacht.Mit so was rechnet ja niemand. Am nächsten morgen ging es mir schon viel besser.

Mein Arzt kam und erkundigte sich nach meinem befinden.Er wusste noch gar nichts von meiner Bluttransfusionen.Später in der Woche sagte er zu mir, das ich Glück hatte und das man daran wieder sieht welch schwierige OP ich hinter mir hatte und das man nie das Risiko unterschätzen darf .

Mir wurde ein Kilo Haut entfernt, die Narbe ist wirklich groß,aber fein. Ich hatte noch einige Spannungsblasen am Oberbauch. Natürlich trage ich auch wieder ein Korsett. Zusätzlich noch einen Stützstrumpf,weil am linken Bein die Narbe etwas korrigiert wurde per Fettabsaugung. Mir ging es von Tag zu Tag besser, schmerzen hatte und habe ich kaum.

Am Samstag,den 13.9.2014 ,durfte ich das Krankenhaus verlassen.Und ich fing etwas an an zu weinen vor Erleichterung. Das war meine letzte OP, ich habs geschafft ! Gesehen habe ich das vorläufige Ergebnis auch erst zuhause vor dem Spiegel und es ist unglaublich wie sich mein Oberkörper verändert hat.Natürlich ist alles noch geschwollen,aber ich habe eine richtig schmale Taille.

Ich muss leider jetzt wieder regelmäßig zum Verbandswechsel,an einer Stelle habe ich eine Wundheilungsstörung. Aber das ist nicht so schlimm.Ich bin so froh das bis heute alles sonst gut verheilt,die Narbe nicht aufgegangen ist etc. Ich liege fast den ganzen Tag. Meine Beine liegen auf Kissen, mein Kopf gestützt.Ich muss weiterhin angewinkelt liegen.Wenn ich länger laufe,sitze oder stehe tut mir meine Bandscheibe weh und die Seiten "brennen". Es ist langweilig.

In ein paar Tagen gehe ich aber stundenweise wieder ins Büro.

Noch drei Wochen dann bin ich meine Stützwäsche los und ich kann wieder normal leben und dann gehen ich und meine neue Taille shoppen :-)

25.9.14 14:47, kommentieren

Werbung


OP verschoben :-(

Da kann man tagelang nicht schlafen , ist aufgeregt etc. Man ist froh das endlich der OP Tag ganz nah ist und dann bekommt man einen Anruf und der Termin wird um eine Woche auf den 08.09.2014 verschoben:-(

Gestern Mittag kam dieser Anruf von meinem Arzt.Leider hat er zwei Notfälle rein bekommen. Das ist natürlich nicht vorhersehbar und wichtiger.Deswegen ist die Absage verständlich.Ich war damals auch froh, das ich bei meinem "Notfall", gleich operiert wurde.

Trotzdem fühlt es sich blöd an und ich musste auch etwas heulen aus Enttäuschung....denn jetzt beginnt das warten wieder vorne. Das ist kein Weltuntergang, aber Nervenaufreibend.

 

 

 

1.9.14 08:28, kommentieren